Diagnose aus dem Netz: Nimmt Dr. Google Dir Deine Patienten weg?

15. August 2020

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Sarah Derkaoui

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Diagnose aus dem Netz statt Arztbesuch? Übergangene Ärzte und fehlinformierte Patienten – nervt Dich das auch manchmal? Studien zeigen: Für mehr als die Hälfte aller befragten Deutschen ist Dr. Google die erste Anlaufstelle bei Krankheitssymptomen. Das führt naturgemäß nicht nur zu Fehl- “Diagnosen” und schürt Ängste, sondern bringt viele Heilberufler um ihre Patienten. Das ist schon ärgerlich. Was kannst Du tun?

Dr.Google  — Risiken und Nebenwirkungen der Diagnose aus dem Netz

Wie oft ist Dir das schon passiert: Ein Patient spaziert in Deine Praxis, listet Dir seine Symptome auf und nennt Dir auch gleich die (selbst recherchierte) Diagnose. Informierte Patienten können die Arzt-Patienten-Beziehung sicherlich bereichern. Aber: Was, wenn es sich um Fehlinformationen handelt?

Dass nicht alle Informationen aus dem Netz seriös, wissenschaftlich fundiert und vertrauenswürdig sind, ist eigentlich allgemein bekannt. Warum Menschen den online gefundenen Informationen trotzdem so viel Glauben schenken? Eine Studie der Bertelsmann Stiftung erklärt das so: Es liegt daran, dass sie oft eine verzerrte Wahrnehmung haben, ohne dass ihnen dies bewusst ist. Die Kognitionspsychologie erklärt dies mit dem Phänomen des “Confirmation Bias”.

Stark vereinfacht wirken unsere Vorannahmen und eigenen bildhaften Vorstellungen (nicht nur) bei der Webrecherche wie ein Filter. Uns zieht es zu den Informationen, die im Einklang damit sind, wie wir uns fühlen.

Und das ist ganz schön gefährlich. Eine neue Studie des Psychologie-Professors Dr. Alexander Gerlach aus Köln konnte zeigen: Bereits eine fünfminütige Internetrecherche zu persönlichen Krankheitssymptomen erhöhte bei den Probanden Angst und Besorgnis. Je negativer die Grundstimmung der Teilnehmer, umso höher war dieser Effekt. 

Diagnose aus dem Netz: Du wirst als Arzt einfach übergangen

Von dem anderen Szenario bekommst Du als Arzt und Heilberufler weniger mit. Denn da kommst Du in der Kette “Symptome  — Diagnose  — Therapie” überhaupt nicht vor. Du wirst quasi einfach übergangen. Der Patient “ergoogelt” sich seine Diagnose aus dem Netz, bestellt die passenden Heilmittel gleich online und behandelt sich anschließend zu Hause

Für Dich bedeutet das: Dir entgehen Patienten, denen Du mit Deinem Wissen und Deiner Expertise helfen könntest. Den Patienten wiederum entgeht eine professionelle medizinische Beratung durch einen Arzt

Und das kann fatal sein. Ist ein Patient hypochondrisch veranlagt, wird aus den Kopfschmerzen gedanklich schnell die Angst vor einem Hirntumor. Was ist die Lösung? 

Nutze Google zu Deinem Vorteil!

Eins ist klar: Patienten werden sich weiterhin im Internet über Krankheitsbilder, Hausmittel, Therapieformen und Gesundheitsthemen informieren. Und das ist gleichzeitig eine große Chance. Viele Ärzte und Heilberufler haben das schon erkannt. Sie nutzen das Internet für sich – und sind damit ganz schön erfolgreich. Eine eigene Website ist dafür der Dreh- und Angelpunkt.

Eine Praxis-Website, die auf Schlüsselwörter optimiert ist, die die eigene Spezialisierung widerspiegeln hat viele Vorteile. Kollegen, die das bereits erkannt haben, können Dir das bestätigen. Indem sie Patienten mit vielfältigen und fundierten Informationsangeboten Unterstützung anzubieten stellen sie sicher: Patienten informieren sich auf ihrer Website, statt sich Fehlinformationen aus zweifelhaften Quellen einzuholen. 

Mit einer optimierten Website kannst Du:

  • Patienten “von Weitem” emotional zur Seite stehen und sie beraten,
  • Patienten zu einer Behandlung bei Dir ermutigen
  • zuverlässige Informationen für neue Patienten bereitstellen
  • Deine Beziehung zu bereits bestehenden Patienten stärken
  • Deine Bekanntheit im Branchenumfeld erhöhen und Dich als Experte positionieren

Eine Website, die Deine Professionalität und Expertise widerspiegelt und relevante Gesundheitsinformationen beinhaltet, lässt Patienten Vertrauen in Deinen Wissensvorsprung gewinnen  — so haben schließlich alle etwas davon!

Fazit: Das richtige Heilmittel in der richtigen Dosierung

Eine selbst gestellte Diagnose aus dem Netz, geschürte Ängste, Verzicht auf einen Arztbesuch  — es scheint, dass Dr. Google eine Herausforderung für ein patientenorientiertes Gesundheitswesen darstellt. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn gleichzeitig bietet das Internet vielfältige Chancen, dieser Entwicklung entgegenzutreten. Viele Ärzte und Heilberufler nutzen das Internet bereits für sich.

Mit einer eigenen Website, die Vertrauen, Expertise und Seriosität vermittelt, kannst Du Google für Dich arbeiten lassen. Eine optimierte Online-Präsenz signalisiert Patienten Deine Stellung im Branchenumfeld, leitet sie zu Deiner Praxis und stellt eine gern konsultierte Quelle für Gesundheitsinformationen dar. 

Kontaktiere mich noch heute für eine unverbindliche und kostenlose Erstberatung zu Deiner Website-Strategie!

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